Erfolgsgeschichten aus Mbigili: #3 Simon

 

 

 

 

In 2004 begann die Geschichte des Kinderdorfes Mbigili, seit 2008 unterstützt CHARITY at [ ] das Projekt. Aus den Kindern und Jugendlichen, die teilweise beim Aufbau des Kinderdorfes beteiligt waren, sind mittlerweile junge Erwachsene mit eigenen Familien und festen Jobs geworden. Viele von ihnen sind immer noch eng mit dem Kinderdorf verbunden. Im dritten Teil dieser Reihe möchten wir Dir Simon vorstellen: Wir haben ihn gefragt, wie sein Leben heute aussieht und welchen Blick er auf das Projekt hat:

 

 

Hallo!

 

Mein Name ist Simon Halifa und ich arbeite im Kinderdorf Mbigili als Fahrer und Mechaniker. Ich bin 31 Jahre alt und lebe in Iringa, unweit des Kinderdorfes, gemeinsam mit meinen beiden Kindern Samwel und Suzan.
Ich habe eine umfassende Ausbildung zum Mechatroniker und Fahrer absolviert und kümmere mich im Kinderdorf vor allem um die technischen Problemen an den Autos und Geräten, fahre die Kinder und Mitarbeiter*innen zu Terminen und zu den nahegelegenen Märkten. 

 

 

Das Kinderdorf Mbigili unterstützte mich vier Jahre lang nach meinem Abschluss der Primary – School. Dass ich unterstützt wurde war eher ein Zufall,  ich lernte die Gründerin des Kinderdorfes – Ursula Lettgen – auf einem Markt in Iringa kennen. Sie war gerade dabei Lebensmittel für ihr Projekt in Kilolo einzukaufen und ich habe ihr spontan geholfen, die schweren Einkäufe sicher zu verstauen. 

 

 

Ich bin dem Kinderdorf Mbigili sehr dankbar. Das Projekt hat mein – und das Leben vieler anderer Kinder – nachhaltig verändert. Aus der Armut heraus kann ich nun für mich selber sorgen sowie mich gut um meine eigene Familie kümmern. Bevor ich vom Kinderdorf unterstützt wurde habe ich nicht erwartet dass eine Zeit kommen wird, in der ich mich und meine Familie eigenständig versorgen kann. Nun leben wir ein gutes Leben. 

 

 

Ich bin mir sicher, dass auch die anderen Kinder, die derzeit unterstützt werden, nach dem Abschluss ihrer Ausbildung ein gutes und eigenverantwortliches Leben leben können. Durch meinen Job stehe ich jeden Tag in engem Kontakt mit dem Kinderdorf und bin in alle Bereiche integriert. 

 

Für all die Hilfe die das Kinderdorf von den Spendern und Spenderinnen bekommt, bin ich sehr dankbar. Vielen Dank!

 

Asanteni!

 

Simon